Die Rennen der Saison 2011:

30. April  –  4 Stunden Rennen  –  2. Klassenrang
14. Mai  –  6 Stunden Rennen  –  3. Klassenrang
28. Mai  –  4 Stunden Rennen  –  2. Klassenrang
11. Juni  –  4 Stunden Rennen  –  2. Klassenrang
30. Juli  –  4 Stunden Rennen  –  2. Klassenrang
27. August  –  6 Stunden Rennen  –  2. Klassenrang
24. September  –  4 Stunden Rennen  –  3. Klassenrang
15. Oktober  –  4 Stunden Rennen  –  4. Klassenrang
29. Oktober  –  4 Stunden Rennen  –  4. Klassenrang

 

9. Rennen am Nürburgring

Rennbericht von Martin:
Das letzte Rennen zum Saisonabschluss

Wie immer fuhren wir ( Chantal, Michael, Roli und ich ) am Freitag Richtung Eifel. Das Wetter war schön, nicht zu kühl, aber auch nicht richtig warm. Ideale Rennbedingungen – das war optimal für uns.

Die Fahrt war wie immer lang und wir freuten uns alle auf die obligate Currywurst an der Box 77. Wie schon mal erwähnt – das ist ein muss für jedermann!

Die Widberg Crew hatte bereits alles vorbereitet und so konnten wir schon früh Richtung Wiesem-scheid zum Abendessen fahren. Auch dort gab es wieder das obligate Rinderfilet, Kräuterbutter, Spagetti und Bier! Endlich erhielt ich meinen Bierpokal mit dem Titel „Zapfmeister“ !

Die Fahrereinteilung war wie immer schwierig zum machen: wer fährt wann? Geplant war die Reihenfolge Martin, Chantal, Roli und am Schluss Michael. Training wie auch das Rennen sollte so gefahren werden. Wir gingen zur Fahrerbesprechung und alles ging seinen gewohnten Lauf. Selbst ein paar Regentröpfchen machte mich nicht mehr nervös, oder doch?

Ich stieg ins Auto und fuhr meine Trainingsrunde. Auf der Strecke war schon was richtig los. Die Einfahrt war bereits nach 5 Minuten Training nach einen Crash verstopft. Auf der Strecke selber gab es bereits einigen Schrott. Ich fuhr konzentriert die Runde zu Ende und schickte dann Chantal auf die Strecke. Roli legte dann bei der dritte Runde die Bestzeit hin. Michael schaffte es leider nicht ganz, aber er hatte ja noch das Rennen vor sich.

Wir waren diesmal sehr gut aufgestellt und wir konnten im Mittelfeld starten, dass hiesse ja, ich müsse mit den anderen im Startgewühl kämpfen. Jetzt wurde ich langsam doch nervös und versuchte, die Reihenfolge zu ändern. Doch Roland hatte mir keine Chance gelassen, dass Fahrerprotokoll war bereits unterschrieben und konnte nicht mehr geändert werden. Es gab kein zurück mehr für mich.

Die Sonne zeigte sich noch nicht, aber trotz Bewölkung war es warm und trocken. Ich fuhr in die Einführungsrunde und wurde nervöser. Die Startrunde fahren, mitten drin, auf was habe ich mich den da eingelassen. Bis jetzt war ich ja nur Material schonend gefahren, keine Curbs genommen, niedrigtourig geschaltet, richtig Oekodrive mässig. Diesmal wollte ich auch mal richtig Gas geben. Aber wie sollte das denn nun gehen, wenn ich um mich herum viele Gegner habe.

Und dann ging es endlich los. Jetzt hatte ich keine Zeit mehr, um nervös zu sein. Reifen aufwärmen, Bremsen heizen, aufpassen, dass man nicht gerammt wird. Dann kam die Stelle, wo Christian den Platten beim letzten Mal eingefahren hat. Hoffentlich passiert mir das nicht. Wir fuhren langsam Richtung Start und dann war die Ampel grün. Ich hängte mich an den Vordermann dran, schaute wo der Nachbar fährt. Rein in die erste Kurve, alles ging gut, keine Berührung. Wir waren nun alle gut eingefädelt und dann bogen wir Richtung Nordschleife ein. Ich war immer noch im Mittelfeld platziert und jagte hinter einem anderen BMW hinterher. Aber ich war auch der gejagte. Mehrere aufgeblendete Scheinwerfer waren im Rückspiegel zu sehen. Von denen wollte ich aber keine vorbeilassen, dass hiess also, Vollgas und durch.

Ich gab nun Richtig Gas und fuhr aber trotzdem sicher. Die Ideallinie wurde genau eingehalten. Die vielen Fahrertrainings haben sich gelohnt. Auch die vielen Stunden im Simulator haben geholfen. Der Sprung an der Quiddelbacher Höhe wurde richtig ausgeführt, Vollgas Richtung Schwedenkreuz, wieder ein Sprung. Runter in die Fuchsröhre. Vollgas durch die Kompression. Wehrseifen, Breitscheid und Bergwerk richtig getroffen. Das war richtig schnell. Es war niemand mehr im Rückspiegel zu sehen – ja, ich war tatsächlich schneller als die anderen gefahren. Jetzt das Kesselchen rauf Richtung Mutkurve. Habe ich den Mut ? Ja, ohne zu bremsen, nur den Gasfuss leicht angehoben. Das war cool, heute war ich gut drauf und es fiel mir leicht, jetzt diesen schnellen Rhythmus zu halten. Die erste Runde war vorbei und ich schaute auf den Zeitmonitor. Wow, so schnell war ich ja noch nie. Eine 10.08 in der Startrunde. Cool.

Jetzt war ich richtig motiviert. Bei der zweiten Runde blieb ich an gewissen Stellen länger auf dem Gas und bremste überall noch ein wenig später. Auch fuhr ich das Auto hochtouriger und siehe da, die Runde war schon fertig. Das erste Mal unter 10 Minuten, eine 9 Minuten 57 Sekunden. Jetzt war ich ein richtig Grosser, so füllte ich mich. Mein breites Grinsen im Helm musste jeder auf der Tribüne gesehen haben. Auch die nächsten Runden flog ich über den Ring und schaffte es nochmals, unter den 10 Minuten Marke zu bleiben. Jetzt darf ich endlich das Geburtstagsgeschenk von Roland anziehen: ein T-Shirt mit der Aufschrift: „Nordschleife under 10 Minutes Club“

Nach 5 Runden übernahm Chantal das Steuer. Sie schaffte doch tatsächlich, 3 Runden hintereinander mit einer Differenz von weniger als einer Sekunde zu fahren. So konstante schnelle Rundenzeiten sind super. Sie fuhr ihre 5 Runden schnell und cool zu Ende. Beim Boxenstopp gab es Benzin und neue Reifen. Roli ging auf die Strecke. Die erste Runde war noch über 10 Minuten. Jetzt habe ich doch gehofft, mal die schnellste Runde zu fahren, doch leider fuhr Roli ein wenig schneller als ich. Zum Glück fürs Rennen, zum Leidwesen von mir. Nun ja, that’s racing. Den Schlussturn fuhr dann Michael. Er fuhr sehr schnelle Zeiten und er rettete damit die Familienehre und holte sich dann verdient die schnellste Teamrunde.

Beim ganzen Zeitenjagen hatten wir doch total vergessen zu schauen, wo wir in der Rangliste standen. Mit ein wenig Glück wurden wir doch tatsächlich im 3. Rang klassiert – das gibt wieder richtig viel Punkte in der Meisterschaft.

Und jetzt die Resultate:

Gestartet: 157 Fahrzeuge

Fahrzeug 176:
Gesamtrang: 74
Klassenrang: 3

Schnellste Teamrunde: Michael in Runde 20 9:50.369
Durchschnittsgeschwindigkeit 148.599
Trockenreifen

In der Gesamtwertung sind wir auf dem 109. Rang von 1108 Fahrern. Das heisst, wir sind in den ersten 10 %. Das hätten wir uns nie träumen lassen.

Michael: 109. Rang (9 Starts)
Martin: 109. Rang (9 Starts)
Chantal: 138. Rang (6 Starts)
Roli: 213. Rang (7 Starts)
Christian: 454. Rang (6 Starts)

Bildmaterial

http://youtu.be/_3U6-ZJVbnQ

Martin beim Wehrseifen 1. Runde

Einen Saison Rückblick werde ich in den nächsten Tagen Euch schicken. Aber jetzt schon mal vielen Dank für die vielen gedrückten Daumen während der Saison 2011.

Ich wünsche euch allen eine schöne Woche

liebe Grüsse aus dem nebeligen Widen

Martin

8. Rennen am Nürburgring

Rennbericht von Martin:
Hallo zusammen

Mit etwas Verspätung kommt nun endlich der versprochene Rennbericht. Wie immer war es spannend und interessant, weil wir das erste Mal Gästefahrten hatten.

Das Rennen ging wieder über eine 4 Stunden Distanz und wir hatten wieder beide Autos am Start.

Freitagmorgen machten wir uns wieder in aller Frühe auf um Richtung Nordschleife zu fahren. Mit an Bord waren Michael, seine Frau Cathy, Raffi und ich. Raffi ist ein sehr guter Rennfahrer, den wir noch aus den GO-Kartzeiten kennen.

Es ist schönes Wetter für das ganze Wochenende angesagt und es sollte auch stimmen, aber dazu später mehr.

An der Nordschleife angekommen ging es ab zur Currywurst und es konnte losgehen. Die Rickli Crew hatte alle Autos durch die technische Abnahme gebracht, auch ihr eigenes Fahrzeug, das sie diesmal mitgebracht haben. Dieses Fahrzeug sollte auch wieder mal Nordschleifenerfahrungen sammeln.

Michael und Roli kam mit ihren Gästen. Die Beifahrer mussten zuerst einmal instruiert werden und auch durch das ganze Anmeldeverfahren durchgeschleust werden. Papierkrieg und Armband abholen. Auch Raffi sollte durch den Genuss der Gästefahrt die Rennstrecke kennenlernen. Den Grand Prix Kurs kannte er bereits, jedoch war die Nordschleife Neuland für ihn.

Um vier Uhr ging es dann es los. Es musste alles schnell ablaufen, da der Zeitplan knapp war. Michael und Roli fuhren die Fahrzeuge, während ich das ganze Prozedere in der Boxe organisierte. Hatten alle ihre Bändchen, Helm, Anzüge und Handschuhe? Waren sie auch zur Zeit da, wenn sie an der Reihe waren? Unsere Gäste hatten Spass an ihren Runden. Bevor sie einstiegen, konnte man an den Gesichtern ablesen, wie sie überlegten, auf was sie sich da eingelassen hätten. Jedoch beim aussteigen hatten alle ein breites Grinsen im Gesicht. Es war sicher einer der schnellsten Taxifahrten, die sie im Leben gemacht hatten.

Beim gemütlichen traditionellen Abendessen im Hotel Rieder wurde wieder viel gefachsimpelt und alle Beifahrer diskutierten ihre Erfahrungen, die sie gemacht hatten. Sie erzählten, wie sie überholt worden sind und auch überholt haben. Sie hatten richtig Spass und haben sicher auch noch in der Nacht davon geträumt. Wir werden diese Gästefahrten im nächsten Jahr wiederholen.

Es wurde eine klare Nacht, und sehr kalt. Der Morgen war schön, schön trocken! Aber was war den da auf den Autos. EIS ! Ja bravo, war den heute Eisfahren angesagt? Im Fahrerlager angekommen, sah es noch viel schlimmer aus. Alle Autos, Lastwagen und Zelte waren mit einer dünnen Eisschicht überzogen.

Heute gab es keine Fahrerbesprechung sondern es ging direkt zum Training. Wir fuhren unsere Qualifikationsrunden nach Plan. Man musste vorsichtig fahren, da an einigen Stellen der Boden noch feucht und eventuell gefroren sein konnte. Alles ging jedoch gut und auch Raffi legte eine gute Qualifikationsrunde hin. Aus Uebungszwecken fuhr er noch direkt eine zweite Runde.

Die Sonne schien nun endlich und wir freuten uns auf diesen kühlen aber trockenen Samstag-nachmittag. Bei einem gemütlichen Apèro beim Lastwagen besprachen wir Fahrer nochmals die Taktik untereinander.

Michael startete auf der 176, Roli auf der 170. Gekonnt und souverän fuhren sie den Startturn durch, hielten sich aus allen Crashes raus. Der erste Boxenstop war mit Michael und mir geplant. Pünktlich nach 6 Runden kam Michael rein und übergab mir das Steuer. Er sagte mir beim Fahrerwechsel, dass es bereits viel Schrott auf der Strecke gäbe. Und was er mit viel Schrott meinte, habe ich dann beim fahren gesehen. Ich konnte nur eine halbe Runde fahren und das Rennen wurde abgebrochen. Der einfache Grund war der, dass alle ( ! ) Rettungsfahrzeuge im Einsatz standen und deshalb die Rennleitung richtigerweise entschieden hat, dass es nun genug wäre und erst mal aufgeräumt werden musste.

Roli konnte nun das Steuer während dieses Unterbruches an Christian abgeben. Christian und ich fuhren den Neustart. In der Einführungsrunde wurde dann plötzlich Christian vor mir langsam. Alle Autos überholten ihn. Was war nun wieder passiert ? Jetzt musste ich aber wieder auf mich konzentrieren den der Start erfolgte. Ich war mittendrin im Starterfeld und weitere Autos flogen wieder rund um mich von der Strecke. Einer drehte sich auf dem Gras und kam dann wieder auf die Strecke zurück. Zum Glück konnte ich dem schleuderten Fahrzeug ausweichen.

Aber was war mit Christian los – ist das Auto ausgefallen oder hatte es wieder die Getriebeprobleme vom letzten Mal. Nach zwei Runden kam ich wieder an Start und Zeil vorbei, und da fuhr die 170 direkt vor mir wieder aus der Boxe raus. Ein tiefer Seufzer in den Helm, wir wahren wieder mit beiden Autos dabei. Ich fuhr die Runde hinter Christian her und da kam dann auch der Funkspruch zu mir, dass ich zum geplanten Fahrwechsel an die Box kommen sollte. Ich kam dann in die Box rein und Raffi übernahm die 176.

Neugierig wollte ich natürlich wissen, was den mit dem anderen Auto los war. Reifenschaden, zwei Runden verloren – das hiesse ja wieder, eine neue Taktik muss her. Geplant war, dass ich nur eine Pause von 15 Minuten hatte, um mit dem zweiten Auto zu fahren. Die 176 war gut unterwegs und hatte keine Probleme, jedoch durch den Rückstand der 170 war die 70% Regel ein Thema (es muss mindetens 70% der Distanz des Klassensiegers gefahren sein, um in die Wertung zu kommen).

Ich besprach mit Michael, dass wir im Moment alles so lassen, wie es geplant war und erst wenn ich fertig gefahren sei, soll ich entscheiden, was wir neu taktieren sollten. Ich raste dann mit der 170 los und fuhr eine Runde nach der anderen. Ich überlegte mir während dem Fahren nun unsere Taktik.

Ich fuhr in die Box und da… was ist den da los. Keiner war da und warum? Ich hatte doch vor lauter Taktik überlegen vergessen, die Runden zu zählen und bin eine Runde zu früh rein gefahren. Was war das mir peinlich, am liebsten wäre ich gleich weitergefahren und hätte mich in der Eifel versteckt. Ich muss mich beim nächsten Male halt besser aufs Fahren konzentrieren und nicht sich mit anderen Dingen beschäftigen! Michael war dann zum Glück schnell fertig und fuhr los, ja wollte losfahren – das Auto sprang nicht richtig an, weitere wertvolle Zeit ging verloren! Endlich war das Problem behoben und weiter ging es. Aber reichte das? Die Zeit wurde aber knapper und knapper für die 170.

Raffi hingegen flog nur so mit der 176 über die Nordschleife. Eine schnelle Runde nach der anderen – cool, was er mit dem Auto zustande bringt, und das auf einer Piste, die er noch nicht gefahren war. Der Fahrerwechsel ging tiptop und Christian fuhr dann den Schlussturn. Auch er war mit 9 Minuten-Zeiten unterwegs und fühlt sich in diesem Auto richtig wohl.

Um 17:20 wurde das Rennen abgewunken. Alle warteten ab, ob es nun gereicht hat, dass beide Fahrzeuge im Klassement waren. Endlich kam die offizielle Rangliste raus und zum Glück waren wir mit beiden Autos klassiert.

Und jetzt die Resultate:

Gestartet: 177 Fahrzeuge

Fahrzeug 170:
Gesamtrang: 128
Klassenrang: 5

 

Schnellste Teamrunde: Rennen 1: Roland in Runde 3 9:58.609
Schnellste Teamrunde: Rennen 2: Michael in Runde 11 10.12.354
Trockenreifen

 

Fahrzeug 176:
Gesamtrang: 84
Klassenrang: 4

 

Schnellste Runde: Rennen 1: Michael in Runde 5 10:02.309
Schnellste Runde: Rennen 2: Raffi in Runde 10 9:28.444
Trockenreifen

 

In der Gesamtwertung haben wir unser weiteres vorläufiges Ziel immer noch nicht erreicht: wir sind nicht mehr in den Top 100 von 1084 Teilnehmern

Michael: 117. Rang (8 Starts)
Martin: 117. Rang (8 Starts)
Chantal: 165. Rang (5 Starts)
Roli: 259. Rang (6 Starts)
Christian: 430. Rang (6 Starts)
Raffi: 1006. Rang (1 Start)

 

ich wünsche Euch allen eine schöne Woche und bis zum nächsten Bericht

liebe Grüsse aus dem kalten Widen

7. Rennen am Nürburgring

Rennbericht von Martin:
Hallo zusammen

Was kann ich an einem Sonntagmorgen machen – genau, dass erfahrene ( sprichwörtlich ) von gestern zusammen fassen. Es war wieder mal ein richtiger spannender 4 Stunden Trip auf beiden Fahrzeugen.

Freitagfrüh fuhren Michael, Roli und ich wieder los Richtung Nürburgring. Schönes Wetter war angesagt, super Stimmung und im Auto wurde diskutiert, was das neue eingebaute System alles kann. Wie ihr sicher festgestellt habt, ist auf der Homepage jetzt ein Link mit Passwort aufgeschaltet. Den könnt ihr anklicken, und dort seht ihr live, wo, wie schnell und ob wir gerade fahren. Das ganze läuft nur während der Rennen. Ich kann euch nur sagen, dass dieses neu eingebaute System für das Rennen Gold wert war, aber dazu später.

An der Nordschleife angekommen, die Rickli Crew begrüsst, die super eingerichtete Boxe begutachtet und ab zum Curry Wurst Essen ( bei einem Besuch von euch dürft ihr das nicht verpassen ! )

Roli baute noch gewisse Teile ein, während Michael und ich unsere Unterkunft für das 24 Stunden Rennen aussuchen fuhren. Es wird ein spezielles Domizil in Adenau sein.

Beim gemütlichen traditionellen Abendessen im Hotel Rieder wurde viel gefachsimpelt und unsere im Vorfeld diskutierten Taktiken besprochen. Es wurde viel gelacht und Rolis und mein Bierglas wurden grösser und grösser.

In der Nacht kam dann noch Chantal direkt ins Hotel. Sie hatte noch einen wichtigen Geschäftstermin. Auch Andy kam in den frühen Morgenstunden mit seinem BMW Motorrad direkt aus der Schweiz zu unserem Teamhotel.

Der Morgen war schön, schön trocken! Endlich mal kein Regen, keine Diskussion über die Reifen, eigentlich langweilig.

Nach der Fahrerbesprechung ging es ab zum Training. Wir fuhren unsere Qualifikationsrunden nach Plan. Michael machte auf der 170 den Startturn. Die Runde fuhr er schnell und sicher um die Strecke, Roli machte es mit der 176 gleich. Nach einer Runde wurde gewechselt. Die Herausforderung war ja nun mit beiden Fahrzeugen, das Chantal, Michael und ich auf beiden Fahrzeugen gemeldet waren, demzufolge mussten wir nach Reglement je eine gewertete Runde in beiden Rennautos fahren. Nach den Erfahrungen des letzten Trainings war das kein Problem mehr, wenn alles klappt. Da war auch diesmal der Fall und so schafften wir es problemlos in die Startaufstellung.

Die Sonne schien und wir freuten uns auf diesen warmen Samstagnachmittag. Meine Nervosität hielt sich noch in Grenzen, es wird von Rennen zu Rennen weniger. Wir Fahrer besprachen nochmals die Taktik untereinander. Da beide Fahrzeuge hintereinander starteten, konnte Michael Chantal eine Runde lang filmen.

Nach der ersten Runde gab dann Michael richtig Gas, um einen gemeinsamen Boxenstop nach einer Renndistanz von 5 Runden zu verhindern. Die Rechnung ging leider nicht auf, sodass Michael 6 Runden fuhr und Chantal bereits nach 5 Runden zum Fahrerwechsel kam. Christian übernahm die 176, während ich auf die 170 wartete. Jetzt kam mein Renneinsatz – cool, mit warmen Reifen und heissen Bremsen losfahren, sofort Vollgas geben, dass macht Spass. Ich und nervös, dass war einmal, oder. Cool und abgeklärt wie ein Profi übernahm ich den BMW.

Ich fuhr schnelle Rundenzeiten und wurde doch tatsächlich von Christian eingeholt. Ich liess ihn vorbei, denn ich wollte ja mein Rhythmus fahren. Doch plötzlich packte mich der Ehrgeiz. Wenn die anderen so rasen, dann will ich das auch mal. Ich wartete, bis mich ein schnelleres Fahrzeug überholte und hing mich dran. Und siehe da, meine Rundenzeit wurde plötzlich schnell. 10:14 bin ich gefahren, knapp 30 Sekunden schneller als meine schnellste Runde bisher. Dann behielt ich diesen schnellen Rhythmus und bin dann planmässig zum Boxenstop gefahren. Roli übernahm die 170. Die wurde noch fertig getankt und weg war er.

Jetzt waren Christan und Roli auf der Piste. Die Hälfte war vorbei und alles lief so, wie es geplant war. Dann kam das Telefon von Christian. Er könne nicht mehr Bremsen. Ausserplanmässiger Boxenstop. Wir hatten genug Zeit, um alles vorzubereiten, da er in der Hälfte der Rennstrecke den Defekt meldete. Er kam in die Box, alle 4 Räder abgeschraubt, die Mechaniker kontrollierten alles, Bremsflüssigkeit nachgefüllt und los ging es wieder. Michael übernahm das Steuer. Doch oh schreck, er kam über die Kurzanbindung wieder in die Box, der Defekt war immer noch da. Beim rein fahren in die Box machte das Auto fürchterliche Geräusche und jetzt war der Defekt klar. Radlager vorne rechts kaputt. ( Sche…. ). So ein Ersatzteil hatten wir nicht dabei. Zum Glück aber half uns Küpper Racing aus und besorgte uns im Renntempo so ein Teil. Cool und vielen Dank dafür.

Während die Mechaniker das Ersatzteil wechselten, klingelte das zweite Telefon. Ach so, klar, wir hatten ja noch ein Auto – das hatten alle vergessen und zwei Durchfahrten verpasst. Wir waren so auf das kaputte Auto fixiert, das wir die 170 total vergessen hatten. Das war aber nicht das Schlimme, sondern Roli meldete ein Getriebedefekt. Er rollte langsam um die Nordschleife. Das Auto fuhr im Notprogramm.

Jetzt wurde es aber richtig hektisch. Alle rannten rum, machten etwas an den jeweiligen Autos und es klappte sehr gut, denn plötzlich waren beide Autos wieder draussen und fuhren wieder. Aber wir hatten einen richtigen Rückstand eingefahren. Die 170 fuhr noch knapp im Klassement ( 70 % vom Klassenführenden ), hingegen die 176 war zu diesem Zeitpunkt draussen.

Jetzt wurde ich langsam nervös, und ich musste eine neue Taktik ausarbeiten. Chantal und ich hatten die jeweiligen Pflichtrunden auf dem jeweiligen zweiten Fahrzeug nicht gemacht. Also wurde nun ausgerechnet (dem neuen Trakingsystem sei dank), wie und wann wir am besten wechseln sollten. Ich entschied, dass wir beide Fahrzeuge zwischen 15:30 und 15:40 reinholen, um die notwendigen Fahrwechsel zu vollziehen. Die 170 mit Chantal zuerst und dann ich auf die 176. Ich war mich gerade am vorbereiten, da klingelte das Telefon schon wieder!  Roli fuhr mit 20 Stundenkilometer um die Nordschleife. Es wurde immer schlechter.

Ich konzentrierte mich nun voll auf mich. Meine Aufgabe war klar, diesmal hiess es wieder, Auto sicher ans Ziel bringen, das war ja klar, aber es kam dazu, jetzt musste ich schnell fahren, und diesmal richtig schnell!  Führ mich war es eigentlich logisch, dass Schwesterauto war kaputt und ich darf die Kohlen zum Feuer rausholen. Michael kam rein, Telefonanlage gewechselt, Stopp, wo war nun das Telefon, egal rein in den Sitz, keine Zeit verlieren und ab geht’s. Die Gedanken waren folgende: wo war das Telefon, flieg mir das gleich hier im Auto rum. Nach zwei Kurven hörte ich kein klappern, da war mir klar, dann ist es irgendwo draussen verloren gegangen. Jetzt konnte ich mich aufs fahren konzentrieren. Vollgas und durch. Ich fuhr die erste Runde recht schnell und kam auf die Zielgerade. Die Uhr zeigte an. Noch 10 Minuten und acht Sekunden. Dann wäre es fertig. Meine Zielvorgabe war klar, diese Zeit musste ich unbedingt schaffen, so wären wir garantiert nicht klassiert. Auch der Klassenbeste durfte mich nicht überholen.

Ich wusste ja, eine 10.14 habe ich geschafft, wo hole ich den noch die anderen Sekunden. Ich hatte keinen vor mir, an den ich mich hätte dran hängen können. Je nach dem hätte ich den ja eh nicht vorbei lassen dürfen. Ich fuhr auf der letzten Rille, von Fahrzeug schonen war keine Rede mehr. Am Schwedenkreuz ( Tempo 220 ) bremste ich diesmal nicht. Ich flog über die Kuppe und nun zahlte sich das permanente Simulatortraining aus. Leicht links reingezogen unter Vollgas. Das Auto hielt und ich wusste, dass waren wieder 4 Sekunden gewonnen. Es kam immer noch keiner hinter mir. Ich war nun alleine in der grünen Hölle unterwegs. Jetzt kommt gleich wieder eine Stelle, an der ich wusste, da könnte ich noch Zeit gutmachen. Die Mutkurve: die heisst wirklich so – wer die Kurve kennt, weiss von was ich spreche. Da sieht man nichts, kommt mir Vollgas drauf zu und dann, bremsen oder nicht? Ich entschied mich für den goldenen Mittelweg, nur leicht das Gaspedal „gelupft“ und rum. Es hat geklappt und nun musste ich nur ins Ziel fahren und schauen, ob die Zeit gereicht hat. Dann hatte ich Glück und konnte auf der Döttingerhöhe einen Windschatten ausnützen und ich kam auf die Ziellinie. Cool, ich bin eine 10:07 gefahren, mich hatte keiner überholt und damit sollte die 176 in die Wertung gekommen sein.

Jetzt musste ich nur noch diese „gewonnene“ Runde sicher fertig fahren, und dann war es geschafft. Fahrzeug ins Parc Fermé gestellt, zweimal richtig tief durchgeschnauft und mit einem kleinen Grinsen ausgestiegen. Am Rande der Absperrung sah ich Chantal, Michael und Roli stehen und ich lief am Auto 170 vorbei. Ja, was macht das den hier – die haben es doch tatsächlich zum laufen gebracht und auch das zweite Fahrzeug ist gewertet worden. 

Und jetzt die Resultate:

Gestartet: 158 Fahrzeuge

Fahrzeug 170:
Gesamtrang: 113
Klassenrang: 3

Schnellste Teamrunde: Roland in Runde 18 9:47.424
Durchschnittsgeschwindigkeit 149.344
Trockenreifen

Fahrzeug 176:
Gesamtrang: 116
Klassenrang: 4

Schnellste Runde: Christian in Runde 11 9.39.739
Durchschnittsgeschwindigkeit 151.324
Trockenreifen

In der Gesamtwertung haben wir unser weiteres vorläufiges Ziel noch nicht erreicht: wir sind knapp nicht mehr in den Top 100  von 1033 Teilnehmern

Michael: 101. Rang (7 Starts)
Martin: 101. Rang (7 Starts)
Chantal: 138. Rang (5 Starts)
Roli: 241. Rang (5 Starts)
Christian: 418. Rang (5 Starts)

Ich bedanke mich nochmals speziell bei Küpper Racing. Ohne das Radlager hätte wir die 176 nicht ins Ziel gebracht!

Auch den grünen Mannen der Rickli Crew sei gedankt, die haben in der hektische Phase super reagiert und geschraubt, bis beide Fahrzeuge wieder fahren konnten.

Bildmaterial

http://youtu.be/FpCNbaAeBzw

Kamerafahrt bei 1:38 von Michael und Chantal in der 1. Runde

ich wünsche euch allen ein schönen Wochenstart und bis zum nächsten Bericht

liebe Grüsse aus dem sonnigen Widen

Martin

PS
Sobald unser Videofilm geschnitten ist, werde ich euch informieren

6. Rennen am Nürburgring

Rennbericht von Martin:
Hallo zusammen

Wieder einmal gibt es noch mehr zu erzählen, respektive zu schreiben, aber so ein Sonntag ist ja lange – sogar länger als das Rennen gestern!

Freitagfrüh fuhren Michael, Roli und ich wieder los Richtung Nürburgring. Im Auto wurden diverse Taktiken besprochen und immer wieder festgestellt, dass es im Rennen eh anders laufen wird. Was wir zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht wussten, beides trat ein, respektive noch viel mehr.

Pünktlich zur Fahrzeugabnahme waren wir dort. Aus taktischen Gründen haben wir einen Nummernwechsel vorgenommen, d.h. dass das neue Fahrzeug nun die Nummer 170 hat und der bisherige auf die 176 wechselt. Die 176 kam problemlos durch die Abnahme und bei der 170 mussten kleine Sachen noch gemacht werden. Dieses war aber schnell erledigt und so konnte alles seinen Lauf nehmen.

Nach und nach kamen die anderen an, und sogar unser Onkel Hartmut hat sich zu uns verirrt. Beim gemütlichen traditionellen Abendessen im Hotel Rieder wurde viel gefachsimpelt und unsere im Vorfeld diskutierten Taktiken besprochen. Nur eines wurde nicht mehr diskutiert: die Fahrereinteilung. Diese war gemacht und konnte nicht umgeändert werden, damit eben alle ihre Pflichtrunden absolvieren könnten. Eine kleine Aenderung wurde noch gemacht, aber sonst ging es alles nach Theorie – so meinten wir wenigstens. Wir verzogen uns ins Hotel Sonneck. Ach übrigens, es regnete!

Der Morgen war schön, schön nass. Es regnete in Strömen, d.h. unsere Theorie musste bereits geändert werden, da wir mit schönem Wetter gerechnet hatten. Wir fuhren zur Rennstrecke. Wie immer im Gepäck die super Sandwiches vom Hotel Sonneck und ganz viele Bananen. Bis zum Abend wird praktisch alles aufgegessen sein, genauso wie die vielen kleinen Schokis aus unserem neuen Teamkühlschrank.

Nach der Fahrerbesprechung gings ab zum Training. Es regnete und die Reifenwahl war einfach. Wir fuhren unsere Qualifikationsrunden nach Plan. Ich machte auf der 176 den Startturn. Die Runde fuhr ich gemütlich im Regen um die Strecke auszukundschaften, Roli machte es mit der 170 gleich. Nach einer Runde wurde gewechselt. Die neue Herausforderung war ja nun, das Chantal, Michael und ich auf beiden Fahrzeugen gemeldet waren, demzufolge mussten wir nach Reglement je eine gewertete Runde in beiden Rennautos fahren. Da das Training maximal 90 Minuten dauert und so eine Regenrunde über 12 Minuten dauert, wurde es gegen Ende knapp, aber alle schafften es und so standen wir mit beiden Fahrzeugen in der Startaufstellung, und das bei 200 gemeldeten Fahrzeugen.

Jetzt schien die Sonne und wir freuten uns auf einen warmen Samstagnachmittag. Meine Nervosität hielt sich noch in Grenzen. Wir Fahrer besprachen nochmals untereinander alle Möglichkeiten ab, was ist, wenn was passieren sollte und dann ging es los. Es schien die Sonne, aber es regnete in Strömen – das ist das typische Eifelwetter. 10 Minuten vor der Schliessung der Boxengasse entschieden wir, dass wir mit Regenreifen losfahren werden. Chantal auf der 170 und ich auf der 176. Wir fuhren raus, und es regnete nicht mehr !  – wir standen aber in Regenreifen am Start. Zum Glück ging es relativ schnell los und nach der Aufwärmrunde rasten fast 200 Fahrzeuge über den Ring. Die Sonne wurde stärker und die Strecke trocknete schnell ab. Ich fuhr hinter Chantal her. War echt cool, zwei Teamfahrzeuge im Formationsflug zu sehen. Nach der zweiten Runde überlegte ich mir ( Achtung Strategie ), wenn Chantal nicht zum Reifenwechsel an die Boxe kommt, dann fahre ich jetzt rein, so würden wir weniger Zeit verlieren. Also holte ich mir meine Slicks ab. Ich freute mich auf die nächsten schnellen Runden und hetzte den anderen hinterher. Doch plötzlich, nein es darf ja nicht wahr sein, es regnete wieder, aber nicht etwa ein bisschen tröpfeln, nein Petrus öffnete sämtliche Schleusen. Ich musste sehr langsam fahren, und mit sehr langsam meine ich wirklich sehr langsam, über 20 km/H ging auf keinen Fall! Und schon waren überall gelbe Flaggen geschenkt, die mich auf Gefahren aufmerksam machten. Es standen bereits einige Fahrzeuge am Rande, die fuhren einfach zu schnell. Die sind auf diesem glatten Boden halt abgeflogen ( siehe Video, ich fahre bei 3.28 vorbei ). Diesen Eiertanz tat ich mir nicht weiter an und so stand ich bereits nach der vierten Runde wieder an der Box und holte Regenreifen. Ich stieg aus, um einen ungeplanten Fahrerwechsel zu machen, aber der zweite Fahrer war nicht da – ich wieder rein ins Auto, wieder angebunden und los geht’s. Jetzt konnte ich ein wenig schneller fahren und es machte mehr Spass. Natürlich war ich über mich selber wütend, ich hatte sprichwörtlich verwachst und meine Strategie ist nicht aufgegangen. Ich fuhr meine zwei Runden zu Ende und kam in die Box zum geplanten Boxenstopp. Christian übernahm das Auto 176.

Chantal hatte ihren Turn auch fertig ( Roli hat nun die 170 übernommen ) und wir diskutierten angeregt über die letzte Stunde. Sie fand das natürlich mega cool, vor ihrem Onkel auf der Rennstrecke zu fahren und ihn immer im Rückspiegel zu sehen. Ich musste mich nun ein wenig erholen, was essen, viel trinken und das Wetter beobachten. Es tröpfelte noch leicht und die Strecke war noch nass, d.h. immer noch Regenreifen. Ich war geplant, dass ich nach einer Stunde die 170 übernehmen werde, um auch auf diesem Fahrzeug meinen zweiten Renneinsatz zu absolvieren. Ich zog mich wieder an, Ohrenstöpsel für den Funk rein, feuerfeste Sturmhaube anziehen und plötzlich hörte ich es rufen, die 176 mit Christian sei gecrasht. Sch…. dachte ich und zog mir meinen Helm an, nur nicht in der Konzentration stören lassen. Die 170 kam rein, Roli gab mir noch ein paar Tipps, wie es unterwegs aussah ( das tönte übrigens nicht so toll ) und ich stieg ein. Ich bekam nun die Info so am Rande mit, dass die 176 langsam wieder unterwegs sei und Richtung Box fuhr. Ich fuhr los und war wieder allein für mich. Man ist da so für sich, denkt nur an die nächste Kurve, konzentriert sich auf die Gegner und beobachtet die Streckenposten. Uebrigens, es regte nicht mehr und nun wurde die Strecke richtig rutschig und schmierig. Ich war gerade auf der zweiten Runde und fuhr Richtung Eiskurve, da war wieder Gelb, dann Doppelgelb ( d.h. Fahrzeug blockiert die Fahrbahn ). Ich verlangsamte das Tempo und dann erschrak ich, wurde bleich im Helm, da stand unser Auto, die 176 quer – hinten kaputt, vorne kaputt – ich konnte gerade noch den Helm erkennen, es war Michael im Auto, mein Bruder. Einmal tief durchatmen und Vollgas weiter – was das auch immer heissen mag. Als ich das nächste mal an der Unfallstelle durchkam, war das Auto nicht mehr da, d.h. es konnte zum Glück nicht so schlimm sein. Nach drei weiteren Kurven stand das Wrack nun in einer Ausbuchtung am Strassenrand. Aber auf der falschen Seite. So konnte Michael nicht auf die andere Seite, um wieder an die Boxen zurückzukommen, den er musste ja noch auf der 170 die Pflichtrunden erfüllen. Nun kam unsere Taktikgespräche zum Zuge, hoffentlich hat man alles bei der Box mitbekommen. Nachdem ich Michael auch nicht neben dem Auto sah, gab es nur zwei Varianten. Er war verletzt mit dem Krankenwagen weg, oder er war auf dem Rückweg in die Box. Ach übrigens, ich war ja immer noch unterwegs mit knapp 200 Sachen mit den schmierigen Kurven und den anderen. Also, weiter volle Konzentration und noch die letzte Runde gefahren, zum ausserplanmässigen Stopp, weil nun eine andere Strategie zum Zuge kommt, oder doch nicht? Egal, die Regenreifen bauten weiter ab und ich musste sowieso zum Reifenwechsel kommen. Plötzlich war wieder gelb und da sah ich einen weiteren Unfall. Das war der Leader in unserer Klasse, der ausgeschieden ist. Jetzt war es definitiv mit dem Geplanten vorbei.

Roli übernahm das Auto, Trockenreifen, randvoll getankt und ab gings – so konnten wir ein wenig taktieren und alle Eventualitäten abdecken. Ich liess mich total erschöpf zuerst mal aufklären, was alles genau abgelaufen sei und wo Michael ist. Da lief er doch zum Glück bereits in der Box rum. Er war mit unserem „geplanten Abholdienst“ zurückgeholt worden und konnte sich so vorbereiten auf seinen zweiten Turn. Natürlich musste er zuerst berichten, was passiert wahr und neugierig standen wir herum und hörten dem allem zu. Irgendwie sei das Auto einfach abgebogen und eingeschlagen. Offenbar war die Spurstange gebrochen, aber im nach herein hin, ist es schwierig, weil man ja noch nicht nachschauen konnte, wie das Auto aussieht.

Nun aber wieder zum noch fahrenden Fahrzeug. Wir sind im Moment auf der 3. Position und doch noch fast 2 Stunden zu fahren. Dieses ist eine sehr lange Zeit im Motorsport. Roli spult eine schnelle Runde nach der anderen ab. Im Live-Fernsehen konnten wir sogar sehen und dann fror uns allen das Gesicht ein – ein Dreher der 170!  Wieder Ausfall ? Läuft das Auto wieder an ? Sekunden kommen ein wie Minuten vor. Dann fuhr er endlich weiter. Wir haben alle mal kurz durchgeschnauft. Dann fuhr er sogar noch die schnellste Runde von uns. Wir kommen zum letzten Fahrerwechsel. Michael übernahm das Steuer der 170. Wie würde er den Crash verkraften. Mein Bruder, cool wie er ist, fuhr schnell und konstante Rundenzeiten. Damit er aber nicht zu schnell fuhr, dafür hat Petrus wieder gesorgt. In der Schlussviertelstunde hat er wieder alle Schleusen geöffnet und soviel Wasser geschickt, dass die Rennleitung wieder aus Sicherheitsgründen vernünftig entschieden hat, das Rennen vorzeitig zu beenden!

Und jetzt die Resultate:

Gestartet: 187 Fahrzeuge

Fahrzeug 170:  Gesamtrang: 96 Klassenrang: 2

Schnellste Teamrunde: Roland in Runde 21     10.15.385 Durchschnittsgeschwindigkeit  142.559 Trockenreifen

Fahrzeug 176: Gesamtrang: nicht gewertet, Ausfall in Runde 11 Klassenrang: nicht gewertet, Ausfall in Runde 11

Schnellste Runde: Christian in Runde 9    11.16.715 Durchschnittsgeschwindigkeit  129.639        Regenreifen

In der Gesamtwertung haben wir unser weiteres vorläufiges Ziel erreicht:  wir sind in den Top 100 !!!! von 1007 Teilnehmern

Michael:           95.   Rang   (6 Starts)
Martin:              95.   Rang   (6 Starts)
Chantal:            141. Rang   (4 Starts)
Roli:                 256. Rang   (4 Starts)
Christian:          430. Rang   (4 Starts)

Nach der Siegerehrung ( natürlich wieder im Regen ) kam dann das „Wrack“ zurück ins Fahrerlager. Diverse Schäden hinten und besonders vorne. Da werden die Mechaniker wieder viel zu tun haben. Aber es kann repariert werden und das ist ja schon mal gut.

Fazit von diesem Weekend:

Die Gesundheit steht über dem Erfolg. Wir sind froh, dass es bei beiden Abflügen keine Personenschäden gegeben hat. Wir freuen uns aber umso mehr, dass wir auf Platz 2 angekommen sind!

Ach übrigens, es regnete praktisch während der gesamten Heimfahrt.

Bildmaterial
http://youtu.be/-_Yof7XLfFY    unsere Durchfahrt bei 3.28

ich wünsche euch allen ein schönen Wochenstart und bis zum nächsten Bericht
liebe Grüsse aus dem sonnigen ( ! ) Widen
Martin

Vorschau das nächste Rennen vom 27.8.2011

Es ist wieder soweit, am Freitag geht es wieder Richtung Nordschleife. Doch diesmal ist es wieder anders als sonst.

Wir haben Zuwachs bekommen: das Hofor Racing Team geht mit zwei Fahrzeugen an den Start !

Nach erfolgreichen Testfahrten in Dijon vom letzten Mittwoch haben wir nun am nächsten Samstag zwei BMW M 3 am Start. Bei einem Kurztrip nach Frankreich haben Michael, Roland und ich das neue Fahrzeug ausgiebig getestet. Bei knalliger Hitze haben wir unsere Runden gedreht und alles ausprobiert. Kleinere Sachen wurden festgestellt ( Roland hat das Gaspedal abgebrochen ! ) und konnten repariert werden.

Die Aufteilung für das Rennen ist: Chantal, Michael und ich fahren auf beiden Fahrzeugen. Roland fährt auf dem Neuen und Christian auf der Nummer 170. Die Startnummer von dem neuen Auto ist noch nicht bekannt.

Es ist diesmal ein 6 Stunden Rennen und es sind kühle Temperaturen ( 11-16 Grad, aber trocken ) voraus gesagt, dass heisst, dass unsere Kondition halten sollte (!?). Dieses Rennen ist bereits der 1. Test für das 24 Stunden Rennen im nächsten Jahr. Wir drei Krolls werden am Samstag total je 3 Stunden fahren ( 1 Stunde 30 Minuten pro Fahrzeug ) mit einer Pause von ca. 1 ½ Stunde.

Die Fahrereinteilung ist recht kompliziert, da ja jeder Fahrer auch im Qualifikationstraining je eine Runde fahren muss. Das heisst, im Training müssen wir uns genau an die Zeitangaben und Reihenfolge halten, damit wir dem Reglement entsprechen können. Bummeln geht nicht und wir müssen richtig Gas geben, damit wir in den 90 Minuten beide Fahrzeuge qualifizieren können. Im Rennen haben wir ein wenig mehr Spielraum. Dort könnten wir aus taktischen Gründen vom ursprünglichen Plan abweichen. Geplant sind 1 ½ Stunden Turns (9 Runden pro Stint), doch müssen wir noch den Benzinverbrauch des neuen BMW berechnen.

Es wird auf jeden Fall spannend – bitte drückt uns die Daumen! (aber beide Daumen, für jedes Fahrzeug einen!)

Sommerliche Grüsse aus Widen

Martin

5. Rennen am Nürburgring

Rennbericht von Martin:
Hallo zusammen

Hier kommt wieder der aktuelle Rennbericht von unserem fünften Langstrecken Rennen aus der Eifel vom Nürburgring. Die Distanz war wieder 4 Stunden. Doch diesmal konnten wir nicht mit vier Fahrer starten ( Roli und Christian sind in den Ferien ), sondern es war ein reines Familienauto mit Chantal, Michael und mir.

Die Fahrzeugabnahme lief wieder reibungslos, ausser das die Befestigung des Feuerlöschers neu gemacht werden musste. Das war eine kleine Sache, dann war alles Regelkonform und wir können losfahren.

Samstagmorgen mussten wir alle in die Fahrersprechung und dann endlich los auf die Strecke. Aber es war ja noch nass auf der Strecke. Der Wetterbericht hatte uns aber was anderes gesagt, was sollen wir davon halten. Michael eröffnete das Training und wurde so sprichwörtlich ins kalte Wasser geworfen. Mit kalt meine ich wirklich kalt: am 30. Juli hatten wir eine Temperatur von 9 Grad ! Chantal fuhr die zweite Runde und ich durfte als letzter ran. Wir konnten es geruhsam nehmen ( was das auch immer heisst im Motorsport ), da diesmal wieder nicht so viele Teilnehmer gemeldet waren und wir sicher am Rennen teilnehmen dürfen.

Aufgrund das ich im letzten Rennen so wenig gefahren bin, durfte ich das Rennen eröffnen. Es tröpfelte immer noch und unser Problem war, Regen- oder Trockenreifen ? Ich entschied mich 5 Minuten vor dem Start für die Trockenreifen. War das wirklich die richtige Entscheidung, der Himmel war immer noch recht dunkel mit den Wolken behangen. Aber die Entscheidung steht.In der Startaufstellung war ich wieder mal so nervös, dass ich doch tatsächlich wieder ausstieg und noch schnell auf ein Oertchen musste, obwohl ich ja bereits an diesem Morgen mindestens 20 mal dort war. Wieder schnell ins Auto und es ging bereits los. Die Strecke war an gewissen Stellen noch nass und feucht, dass muss man sich merken, denn wenn es nach dem Start schnell wird, dann sind dies die Stellen, an denen man ausrutschen kann.

Ich musste mir meine Kräfte einteilen, weil wir ja nur mit drei Fahrern unterwegs sind, haben wir heute eine längere Fahrzeit. Für mich bedeutete dies, Einführungsrunde und sieben Rennrunden. Das ist eine lange Zeit. In die Startaufstellung fuhr ich ja schon um 11 Uhr 15 los und mit meinen Runden wäre ich ca. 13 Uhr 20 fertig. Mal schauen, ob ich das durchhalte.

Ich hatte bereits schnell meinen Rhythmus gefunden und fuhr am Schluss des grossen Feldes, meine Taktik war diesmal: sollen doch die anderen ausrutschen, das Ziel war wie immer, das Auto heile an die Fahrerablösung zu bringen. Unterwegs sah ich diverse Ausfälle, dass waren halt die, die ein wenig schnell unterwegs waren und auf den nassen Abschnitten nichts mehr retten konnten. Runde für Runde wurden die Strassenverhältnisse besser, die Strasse trockener und ich konnte den Rhythmus erhöhen. Meine Rundenzeit wurde schlagartig um über 30 Sekunden besser und ich überholte, was sich mir in den Weg stellte. Die Taktik mit den Trockenreifen ging auf und ich musste keine Reifen wechseln, sondern ich konnte meinen Turn durchfahren. Jedoch merkte ich nach der sechsten Runde, dass langsam die Konzentration nachliess und ich froh war, dass nun der Wechsel anstand. Ich zeigte der Box an, dass ich die nächste Runde in die Box wechseln komme und hoffte, dass alles parat war. Ich fuhr dann noch mal richtig schnell um den Ring und war froh, dass ich nun fertig war. Ich gab das Steuer nun an Chantal, erklärte ihr noch die heiklen Stellen und los ging es für sie. Total erschöpft wurde ich von der Familie empfangen, die diesmal geschlossen auf dem Rennplatz erschienen waren. Zuerst brauchte ich was flüssiges und dann musste ich berichten. Die Kinder waren froh, dass Papi wieder gesund zurück war. Michael teilte mir freudig mit, dass ich in unserer Klasse auf dem zweiten Platz nach vorne gefahren sei. Das lockte mir doch ein grosses Grinsen hervor, waren doch diesmal neben der Familie noch Freunde und Sponsoren mitgekommen. Was will man mehr, da war ich doch ein wenig stolz auf mich.

Plötzlich kam Hektik auf: Rote Flagge, Rennabbruch! Als erstes denkt man, wo ist unser Auto – sofort telefonieren und die neue Situation mitteilen. Chantal war immer noch am fahren, wusste aber schon über die Streckenposten, dass das Rennen unterbrochen wurde. Sie kam zurück und erzählte uns, dass sie an einem Unfall vorbeifuhr, der viel Schrott auf die Strecke geschmissen hätte, sodass es eine längere Zeit bräuchte, zum saubermachen. Deshalb habe sich die Rennleitung entschieden, das Rennen für kurze Zeit zu unterbrechen.

Für Chantal war es jetzt schwierig, die Konzentration zu erhalten, aber zum Glück ging es schnell wieder los. Dieses Schnell ist ein dehnbarer Begriff, den bis wieder alle in der Startaufstellung auf dem richtigen Platz standen, dauert es ein wenig. Aber dann ging es endlich wieder los. Eine Einführungsrunde wieder, und dann im Renntempo weiter. Chantal fuhr cool, sie steigerte sich von Runde zur Runde, am Schluss fuhr sie eine schnelle Rennrunde nach der anderen und kratzte ganz knapp an der 10 Minuten Grenze. Da fehlten doch knapp 3 Sekunden, und dass in der Inlap, dass war eine sehr schnelle Runde.

Nun war Michael dran, Reifenwechsel, Benzin tanken und ab geht’s. Michael sollte routiniert das Auto ins Ziel bringen, wir waren auf dem zweiten Klassenplatz, das gäbe viele Punkte und eine weitere Klassierung.

Wieder Hektik, grosse Aufregung, wieder „Rote Flagge“, Rennabbruch ! Wo war Michael, wieder ran ans Telefon, um zu wissen ist alles okay. Zum Glück war auch ihm nichts passiert, er fuhr an einem weiteren Megaunfall vorbei, sechs Fahrzeuge waren darin verwickelt. Zum Glück ist auch hier,, ausser Blechschaden“, nichts weiteres passiert.

Die Rennleitung entschied, da bereits über die nötige Distanz gefahren wurde, das Rennen voll zu werten und nicht mehr neu zustarten.

Und jetzt das Resultat: wir haben Startnummer 170 und sind in der Klasse SP 6

Gestartet: 159 Fahrzeuge

Gesamtrang: 98

Klassenrang: 2

Schnellste Teamrunde: Martin in Runde 5, Zeit 10.24.615 Durchschnittsgeschwindigkeit 140.452

Schnellste Teamrunde effektiv: Chantal in Runde 14, Zeit 10.03.000 diese Runde wurde aufgrund des Rennabbruchs leider nicht gewertet

Aufgrund der bisherigen Resultate verbesserte sich Michael und ich in der Fahrerjahreswertung auf den 116. Rang von bisher 903 Teilnehmern ( und das mit einem Rennen weniger ! ). Chantal ist mit nur drei gefahrenen Rennen bereits auf Platz 170 – wie unsere Startnummer !

Diesmal haben wir uns entschieden, nicht am Samstagabend nach Hause zu fahren. Wir hatten viele Gäste und Familie dabei und so schlossen wir den gelungen Samstag mit einem grossen Essen im Steakhouse im Eifeldorf ab. Das auch ein paar Bierchen getrunken wurden, war doch selbstverständlich.

Wir danken Euch wieder, dass Ihr uns so fest die Daumen gedrückt habt und freuen uns schon auf das nächste Rennen am 27. August, dass dann auch wieder über die 6 Stunden Distanz geht! Wenn alles klappt, werden wir dann mit zwei Rennfahrzeugen unterwegs sein. Weitere Infos demnächst auf unserer Homepage.

Infos könnt ihr unter www.vln.de nachschauen, dort sind Fotos der Veranstaltung, Ranglisten ( Startnummer 170, Klasse SP 6 ) und andere Informationen ersichtlich.

Unsere Homepage www.hofor-racing.ch wird am Mittwoch aktuell mit weiteren Infos gefüllt.

Ich bedanke mich bei allen, die mitgeholfen haben, dass wir das erreichen konnten, den Fahrern, die Boxencrew und den vielen gedrückten Daumen.

Bis bald und wie immer, liebe Dienstagsgrüsse

4. Rennen am Nürburgring

Rennbericht von Martin:
Hallo zusammen

Hier kommt wieder der aktuelle Rennbericht von unserem vierten Langstrecken Rennen aus der Eifel vom Nürburgring. Die Distanz war wieder 4 Stunden, aber die hatten es in sich, fast schon wie immer!

Die Fahrzeugabnahme lief wieder reibungslos, alles war und ist Regelkonform und wir können losfahren, ja könnten losfahren. Aber nun wackelt der Fahrersitz – die Laufschiene musste ersetzt werden, aber wer hat so was schon im Ersatzteillager dabei – wieder hiess es, organisieren. Per Samstagmorgen würde eine neue Schiene geliefert, aber erst ca. um 8:30, aber da fängt ja das Qualitraining schon an. So hiess es halt, noch mit dem Wackeldackelsitz die Qualirunden fahren und dann in der Pause wechseln.

Samstagmorgen mussten wir alle in die Fahrersprechung und dann endlich los auf die Strecke. Aber es war ja noch pitschnass auf der Strecke. Somit hatte unser Regenspezialist Roland ein weiteres Mal die Ehre, die erste Runde zu fahren. Nachher fuhr ich, dann Christian und dann Michael. Wir konnten es geruhsam nehmen ( was das auch immer heisst im Motorsport ), da diesmal nicht so viele Teilnehmer gemeldet waren.

Michael fährt diesmal den Startturn. Die erste Runde war seine langsamste, doch dann legte er los. Alle Zeiten unter der 10 Minuten Marke. Es schien so, als hätten wir es geschafft, uns knapp unter dieser Marke zu halten. Doch dann übernahm Roland das Steuer. Es schien, dass er irgendwie von jemanden gejagt worden ist ( gut möglich, da ja die Eifel ein bekanntes Jagdgebiet ist ). Er fuhr sogar eine super Zeit von 9.Min 39 Sekunden. Die schnellste Zeit, die wir bis jetzt gefahren sind! Dann kam Christian, auch er raste um die Nordschleife in Zeiten unter der 10 Minuten Marke – echt cool, was da meine Vorfahrer gemacht hatten – sie erwarteten natürlich von mir, dass ich das nun auch machen sollte, dabei hatte ich diesmal vor, die Aussicht und die Landschaft zu geniessen ………aber sollte ja wieder mal anders kommen.

Planmässig bereitete ich mich auf den Turn vor und wartete auf das Auto. Christian war so schnell, dass er die Boxeneinfahrt verpasste und eine Runde mehr fuhr – ich durfte warten, aber das machte ich ja schon seit drei Rennstunden. Diesmal war ich viel ruhiger als beim ersten Mal – jetzt habe ich ja schon ein wenig mehr Routine als früher! Nun hatte ich Zeit, eingepackt im Helm, mit Michael den Himmel zu begutachten, aber er machte lässig den Daumen nach oben, um mir zu zeigen, dass alles okay sei! Dann endlich, der BMW kam, Chrisian musste aussteigen, ich konnte einsteigen, Reifen wechseln und tanken ( das dauert immer eine Ewigkeit, denn getankt wird an einer normalen Tanksäule, wie wir sie von jeder Tankstelle kennen ). Fertig getankt, Motor anlassen und los geht’s. Mit den kalten Reifen fuhr ich am Anfang nicht so stürmisch, erst musste ich diese auf der GP Strecke aufwärmen, und dann nichts wie rein in die Grüne Hölle.

Ich hatte bereits schnell meinen Rhythmus gefunden und „genoss“ die Landschaft. Beim Blick durch die Frontscheibe sah ich ein paar Tropfen. Diese mussten vom Vordermann sein, der irgendwas verlor. Als ich diesen aber überholt hatte, wurden die Tropen immer mehr (sollte sich da mein Bruder geirrt haben?). In der Hälfte der Runde ( Breitscheid ) war der leichte Regen da, die Strasse blieb aber zum Glück noch fast trocken. Aber man musste nun ein bisschen mehr aufpassen und plötzlich wurde es richtig nass, aber nun ein paar hundert Meter, und dann war es wieder trocken. Ich kam an das Ende der Runde und überlegte, ob ich Reifen wechseln sollte, oder nicht. Ich entschied aber, noch eine Runde mit den Slicks zu fahren. Diese Runde fuhr ich jetzt wie auf rohen Eiern, die Strasse war an verschiedenen Ecken trocken, aber an vielen Ecken feucht und nass. Dort war es extrem rutschig und gefährlich. Im „gemässigten“ Tempo fuhr ich die Runde zu Ende. Auf der langen Geraden überlegte ich mir, was ich nun machen sollte. Ich schaute auf die Uhr und fing an zu kalkulieren ( und das bei Tempo 220 – soviel zum gemässigtem Tempo ). Ich rechnete mir nun folgendes aus. Es war 15:45, d.h. es geht noch 15 Minuten – wenn ich jetzt auf den Boxenstopp verzichte, langsamer und sicher die nächste Runde fertig fahre und abwarte, bis ich nach 4 Stunden über die Ziellinie fahre um dann abgewinkt zu werden, würde ich schneller sein, als wenn ich jetzt zum Reifenwechsel reinkomme. Ich begründete es damit: Warten die überhaupt auf mich? Sind die Regenreifen schon parat? Keine Ahnung, dann kam schon der Punkt, an dem ich mir sagte, nein, weiterfahren.

Ich raste die Zielgerade runter. Die Streckenposten winken mit der gelbroten gestreiften Fahne und zeigten nach oben, um allen Teilnehmern mitzuteilen, dass es regnet! Das hiess, dass es doch noch stärken regnen muss – hatte ich jetzt falsch spekuliert? Muss ich jetzt mit Slicks einen Regenparcours fahren. Wenn ich jetzt das Auto verliere, dann würde die anderen sagen, warum hast du die Reifen nicht gewechselt!

Und dann plötzlich ein lauter Knall, ein krachendes Geräusch und nichts ging mehr, fertig, aus, kein Vortrieb mehr. Ich kam nur noch im Schneckentempo voran. Die anderen Fahrzeuge schossen an mir vorbei. In meinen Gedanken spielten sich Sachen ab, was soll ich den anderen erklären, ich habe das Auto kaputt gemacht, ich habe nun die sogenannte A..karte gezogen und bin nun der Depp, der das Auto nicht ganz ins Ziel bringt. Ganz langsam fuhr ich in die Box zurück. Natürlich wartete keiner mehr auf mich ( wenigstens in dieser Sache hatte ich Recht ). Ich hielt vor unsere Box an, Motor aus und fertig. Ich sass total deprimiert im Auto, gefrustet und enttäuscht. Dann endlich kamen sie zu mir und fragen was los sein. Ich versuchte dies in meiner Enttäuschung zu erklären und starte den Motor, um zu zeigen, wie das tönt.

Dann klopfte mir ein Streckenposten fest aufs Auto und zeigte mir an, ich soll den Motor ausmachen. Jetzt war definitiv alles aus. Doch er drehte sich um und zeigte auf die Ampel. Diese war Rot und das bedeutete, dass das Rennen abgebrochen war. Klar doch, Rennabbruch wegen mir, wenn ich nicht mehr fahren kann, sollen die anderen auch nicht mehr fahren dürfen ( solche Gedanken gehen dann einem durch den Kopf ). Oder hatte ich Halluzinationen? Nein, der Rennleiter hatte das Rennen wirklich aus Sicherheitsgründen abgebrochen, weil es bereits in Streckenabschnitten stürmte, hagelte und es Sturzbäche regnete.

Plötzlich kam die Leute auf mich zu und gratulierten mir! Aber was soll den das? Wir waren doch draussen, Auto kaputt! Nein, der Rennleiter hatte das Rennen schon vorher unterbrochen, aber keiner von uns hatte dies richtig mitbekommen. Das hiess, wir waren wieder drin! Das Auto musste dann noch in den Parc Fermé und dann passt das, wir waren klassiert. Also, das Auto kam in den Parc Fermé und wir hatten unsere glückliche vierte Klassierung.

Und jetzt das Resultat: wir haben Startnummer 170 und sind in der Klasse SP 6
Gestartet: 150 Fahrzeuge
Gesamtrang: 74
Klassenrang: 2
Schnellste Teamrunde: Roland in Runde 11, Zeit 9.39.914 Durchschnittsgeschwindigkeit 151.278

Wir danken Euch wieder, dass Ihr uns so fest die Daumen gedrückt habt ( den soviel Glück kann man nicht allein haben ) und freuen uns schon auf das nächste Rennen am 30. Juli, dass dann auch wieder über die 4 Stunden Distanz geht!

Infos könnt ihr unter www.vln.de nachschauen, dort sind Fotos der Veranstaltung, Ranglisten ( Startnummer 170, Klasse SP 6 ) und andere Informationen ersichtlich.

Unsere Homepage www.hofor-racing.ch wird am Dienstag aktuell mit weiteren Infos gefüllt.

Ich bedanke mich bei allen, die mitgeholfen haben, dass wir das erreichen konnten, den Fahrern, die Boxencrew und den vielen gedrückten Daumen.

Bis bald und wie immer, liebe Montagsgrüsse

Martin

http://youtu.be/qxvcJcd3iLQ
bei 0.39 – 0.42 Michael in der Aufwärmrunde vor dem Start (das dürfte im Streckenabschnitt Wippermann sein)

3. Rennen am Nürburgring

Rennbericht von Martin:
Hier kommt wieder der aktuelle Rennbericht von unserem dritten Langstrecken Rennen aus der Eifel vom Nürburgring. Die Distanz war diesmal „nur“ 4 Stunden, aber die hatten es in sich.
Die Fahrzeugabnahme lief reibungslos, alles ist Regelkonform und wir können losfahren, ja könnten losfahren. Die Anfahrt am Freitag von der Schweiz war mühsam, Unfälle, Staus und viel zu viele Autos, die uns im Wege standen. Abends um acht waren wir endlich am Ring, konnten dann noch schnell Abendessen und die Taktik besprechen. Für Nervosität war keine Zeit mehr da ( zum Glück ).
Samstagmorgen mussten wir alle in die Fahrersprechung und dann endlich los auf die Strecke. Ich fuhr die erste Runde, musste praktisch mal erkunden, was draussen los ist, Chantal konnte dann schon ein wenig mehr Gas geben, bevor dann Christian und Michael die Qualifikationszeiten fuhren.
Planmässig bereitete ich mich auf den Startturn vor. Start war um 12:00, d.h. ins Auto in die Startaufstellung fahren ca. 11:00. Ich stieg ein und wartete, und wartete, und dann…. Endlich losfahren, Nein – der Computer der Rennleitung war kaputt, weitere Infos später – was heisst das nun, Aussteigen und warten und dieses bedeutete für mich, jetzt kann ich nervös werden. Der ganze Morgen war ich ruhig und entspannt, und jetzt, wo es nicht losgeht, wird ich nervös – das soll mal einer begreifen.
Dann kam endlich die Mitteilung der Rennleitung, dass es noch nichts Neues gibt! Also, weiter warten und plötzlich tönte es aus dem Lautsprecher, sofort in die Startaufstellung fahren. Die 45 Minuten Wartezeit war endlich vorbei. Was das für ein Chaos war, wenn 210 Fahrzeuge sofort in die Startaufstellung fahren müssen. Irgendwie schafften es alle, aber ob wirklich alle am richtigen Ort standen. Ich stand plötzlich da, wo ich nie starten will, mit im grossen Feld. Dann ging es los, die Aufwärmrunde. Ich war es ja vom letzten Male gewohnt, entspannt die Fans zu geniessen, aber in der Mitte des Feldes. Kreuz und quer wurde gefahren, die Reifen und Bremsen aufwärmen, aber wie die fuhren, konnte man meinen, dass Rennen hätte schon angefangen. Dann kam endlich der Start, zwei kollidierten vor mir, bevor sie über die Startlinie fuhren, von hinten her wurde gestresst, aber ich hielt mich an meine Taktik – ich habe die wenigen, die hinter mir waren vorbei gelassen, damit ich Ruhe die erste Runde fahren konnte. Es gab bereits mehrere Ausfälle, und diese Gegner musste ich ja nicht mehr überholen. Ich schnappte mir nun einen nach dem anderen und plötzlich wurden meine Rundenzeiten immer schneller. Gegenüber letzten Male verbesserte ich mich über 30 Sekunden – ich war happy. Leider waren die sechs geplanten Runden schnell vorbei und ich bereite mich für die Fahrzeugübergabe vor. Nur noch die letzte Kurve und dann in die Boxe. Plötzlich hatte ich keinen Gang mehr drin, ich blieb mitten auf der Strecke stehen! Das ist ein Gefühl. Ueberall die Warnflaggen draussen um die anderen zu warnen, ich im Auto am schwitzen, was machen. Ich rührte im Getriebe, es kam kein Gang mehr rein, dann endlich geschafft, ich hab was gefunden, rums, Auto abgewürgt ( die erste Fahrstunde lässt grüssen ) – endlich, nach langen anderthalb Minuten ging es vorwärts, die letzen 500 Meter gefahren und das Auto an Chantal weitergegeben. Ich war geschafft, aber glücklich, dass Auto lief wieder und ich habe ein super Rundenzeit gefahren. Jetzt hatte ich richtig Hunger und habe mir eine Currywurst vom Grillstand gegönnt, die hat geschmeckt!
Chantal fuhr ihre drei Runden und wechselte dann mit Christian. Durch die vielen Unfälle unterwegs konnte er nicht ganz so schnell fahren, aber auch er kratzte knapp an der 10 Minuten Marke. Schaffen wir es diesmal, einmal schneller als die 10 Minuten zu fahren. Michael übernahm das Steuer und dann ging die Post ab. Er wurde schneller und schneller, aber auch er war über der 10 Minuten Marke. Auf der Zwischenrangliste wurden wir plötzlich auf Rang 3 geführt, was war denn da los? Dann kam er schon (!) wieder vorbei, viel zu früh, ja das heisst ja, genau, Michael fuhr das erste Mal unter 10 Minuten, genau 9 Minuten 51 Sekunden, Mega! Wir freuten uns wie kleine Kinder, doch dann ging es weiter, plötzlich waren wir auf Rang 2 in der Klasse. Michael kam schon wieder vorbei, wieder eine 9.55. Jetzt wurde ich ganz kribbelig, Bruder mach kein Mist – bring das Auto heil nach Hause. Dann endlich, Zieldurchfahrt – können wir jubeln. Nein, kurz bevor die 4 Stunden-Sieger ab gewunken wurde, huschte Michael nochmals über die Linie und durfte nochmals die 24 Kilometer fahren. Dann endlich, Schluss vorbei, er fuhr über die Ziellinie. Wir konnten jubeln und liefen zum Parc fermé, um Michael abzuholen und ihm zu den schnellen Runden zu gratulieren.
Das Auto hatte zum Glück alles überstanden, aber das Getreibe hatte jetzt endgültig den Geist aufgegeben und muss bis zum nächsten Rennen ersetzt werden. Aber das konnte uns die grosse Freude nicht verderben.

Und jetzt das Resultat: wir haben Startnummer 170 und sind in der Klasse SP 6
Gestartet: 209 Fahrzeuge
Gesamtrang: 105
Klassenrang: 2 ( 6 gestartet, 4 im Ziel )
Schnellste Teamrunde: Michael in Runde 20, Zeit 9.51.968 Durchschnittsgeschwindigkeit 148.198

Jetzt hiess es aber wieder warten, wir durften an die grosse Siegerehrung im Ringboulevard. Es gab wieder einen grossen Pokal für alle und selbstverständlich auch Currywürste.

Wir danken Euch wieder, dass Ihr uns die Daumen gedrückt habt und freuen uns schon auf das nächste Rennen am 11. Juni, dass auch wieder über 4 Stunden Rennen geht !
Infos könnt ihr unter www.vln.de nachschauen, dort sind Fotos der Veranstaltung, Ranglisten ( Startnummer 170, Klasse SP 6 ) und andere Informationen ersichtlich.

2. Rennen am Nürburgring

Rennbericht von Martin:
Wieder zurück von fast einer Woche Eifel, der Nürburgring lockte uns zum 2ten Male. Doch diesmal war es etwas besonderes: 1. 3 Tage Fahrertraining im voraus, und die Renndistanz war diesmal sogar 6 Stunden!

Aber mal der Reihe nach:
Nach unserem persönlichen Erfolg vom letzten Rennen kamen Sprüche, mal sollte am Karrierehöhepunkt aufhören, usw. Dabei war ja das Rennen vom April gar nicht geplant gewesen zu fahren – denn wir haben ja das Fahrertraining erst jetzt! Am Dienstag fuhren wir, dass heisst Christian, Hans, Marco, Michael, Roland, Roger, Tim und ich zur Nordschleife. Ein Fahrertraining mit BMW M3 und Profi-Rennfahrer als Instruktoren. Das musste ja gut werden. Diese drei Tage gingen schnell vorbei und es brachte uns neue Erkenntnisse zum Rennen fahren. Wertvolle Tipps erhielten wir zum überholen und überholt werden.

Am Donnerstagabend kam dann das Rennauto zur Rennstrecke. Freitag stand dann die Testfahrten auf dem Programm. Zuerst noch die technische Wagenabnahme, ohne grosse Probleme gemeistert, die Boxe einrichten, und dann konnte Michael den Testlauf beginnen. Doch leider nur eine Runde lang! Eine Zündkerze und der Gaszug gingen kaputt, vorher kriegen wir den jetzt Ersatzteile her! Freitagabend, da hat doch nichts mehr offen. Wir fragten uns von Konkurrent zu Konkurrent durch, bis wir endlich alle Ersatzteile zusammen hatten. Nicht, dass wir keine aus der Schweiz mitgebracht hätten, aber diese natürlich nicht, dass ist ja immer so. Nochmals vielen Dank an alle, die in ihren Kisten und Lastwagen für uns Teile gesucht haben, speziell an das Lingmann Team die es auch hatten und uns gaben!

Nun zum Renntag:
Da war doch wieder jemand nervös, ja ich weiss, ich war es wieder mal – Michael ärgerte mich immer, in dem er immer wieder fragt, in welcher Reihenfolge wir fahren werden. Ich wollte eigentlich nicht wieder den letzten Turn fahren, das hiesse ja noch länger warten, als letztes Mal, aber den Start, mit so vielen anderen, die mich rammen könnten, ich wusste es echt nicht. Mein lieber Bruder nahm mir dann die Entscheidung ab, in dem er den Schluss fahren würde und ich soll den Start fahren. So, dass war nun erledigt – jetzt kommt die Qualifikation.
Ruhig fuhren wir alle unsere gewertete Pflichtrunde, Christian das erste Mal im Rennauto auf der Nordschleife. Die Zeiten waren gut und wir waren zufrieden. Wir konnten alle gelassen auf den Rennstart warten. Alle, nein, bis auf einen!
Also, es hiess für mich, Helm auf und rein ins Auto. Um 10:45 stieg ich ein, wurde angegurtet und ich konnte in die Startaufstellung fahren. Dann erfolgte die 24 Kilometer lange Einführungsrunde – absolut der Hammer, die Zuschauer standen zum Teil an der Strecke, winkten einem zu, hielten die Daumen nach oben. Ich musste mich aber voll aufs Auto konzentrieren, denn ich hatte noch kalte Reifen und neue Bremsen drauf, die zuerst eingefahren werden musste. Von innerlichen Ruhe bei mir, nicht die geringste Spur! Und dann endlich der Start um 11:30. Vollgas und los. Ab diesem Zeitpunkt wurde ich wieder ruhig und konnte mehr oder weniger gelassen die Runden fahren. Das Ziel wäre gewesen, dass ich eigentlich 7 Rennrunden fahren würde, aber ich konnte nur 6 Runden fahren, ich war fix und fertig. Zum Glück vereinbarten wir ein Zeichen, sodass die Boxenmannschaft wusste, dass ich vorzeitig zum Fahrerwechsel kam.
Roland übernahm das Fahrzeug, frisch betankt fuhr er wieder auf die Rennstrecke. Kaum war er draussen, fing es an zu regnen. Er musste nach 3 Runden wieder in die Boxen kommen, Regenreifen aufziehen, ein unplanmässiger Boxenstopp, wie bei den anderen auch. Gelassen und cool, so sah das von aussen aus, fuhr Roli seine Runden im Regen fertig. Christian übernahm das Fahrzeug wieder planmässig, der Regen hatte aufgehört und er konnte mit Slicks sein erstes Autorennen auf der Nordschleife fahren.
Mein Bruder war die Ruhe selbst – aber er wollte ja den letztes Turn fahren. Er schaute gemütlich im Ringfernsehen was die anderen so auf der Strecke machten. Gelassen wie er ist, übernahm er den BMW nach 4 ½ Stunden. Frische Reifen, voll getankt und wieder raus in den Eiflerwald. Die Boxenmannschaft und Fahrer wurden immer nervöser, hält Michael das durch ( was für eine Frage ) oder ist wirkliches alles okay mit dem Auto. Der Streckenspeaker meldete Unfall für Unfall, Ausfälle und andere Zwischenfälle. Wir waren aber immer noch dabei.
Die letzte Runde, es ist 17:25, noch einmal rum und es ist geschafft. Endlich, die schwarzweiss karierte Fahne wurde geschwenkt, Auto für Auto abgewinkt, aber wo war unser BMW – jetzt wurden Minuten zu Stunden, doch da endlich, von der Döttinger Höhe kam er an, ins Ziel grosser Jubel, unser 2tes Rennen war geschafft und wir waren wieder klassiert.
Ein grossen Dank gebührt wieder der Boxenmannschaft, die alles wieder toll hingekriegt hat und die Boxenstopps in einer Ruhe erledigt hat.
Roland und ich holten Michael am Parc fermé ab, als das Telefon klingelte: Chantal gratulierte uns als erstes zur Zielankunft, sie hatte alles live im Internet in der Schweiz mitverfolgt!

Und jetzt das Resultat: wir haben Startnummer 170 und sind in der Klasse SP 6
Gestartet: 187 Fahrzeuge
Gesamtrang: 98 ( juhui Top 100 erreicht )
Klassenrang: 3 ( leider fuhren nicht mehr Fahrzeuge mit bei uns, die anderen 2 haben ihre Fahrzeuge bereits am Freitag verloren )
Schnellste Teamrunde: Christian in Runde 20, Zeit 10.04.909
Einen speziellen Dank an unsere drei Schweizer Fans Hans, Marco und Tim, die uns an der Strecke unterstützten und sogar zu Fuss zum Streckenabschnitt Karussell gingen.

Wir danken Euch allen , dass Ihr uns die Daumen gedrückt habt und freuen uns schon auf das nächste Rennen, dass nächste 4 Stunden Rennen in 2 Wochen !
Infos könnt ihr unter www.vln.de nachschauen, dort sind Fotos der Veranstaltung, Ranglisten ( Startnummer 170, Klasse SP 6 ) und andere Informationen ersichtlich.
Unsere Homepage www.hofor-racing.ch wird am Dienstag aktuell mit weiteren Infos gefüllt I

Ich bedanke mich bei allen, die mitgeholfen haben, dass wir das erreichen konnten, den Fahrern, die Boxencrew und den vielen gedrückten Daumen.